Die Magie der Zirbe

Die Magie der Zirbe

Der Baum für unsere Zirbenkissen wächst im Tiroler Hochgebirge ab einer Höhe von ca. 1800 Metern. Der Zirbenbaum wird Arve, Zirbel oder Zirbe genannt und zählt zu den Kiefergewächsen. Er kann eine stolze Größe von ca. 25 Metern erreichen und bis zu 1000 Jahre alt werden. Das Kernholz des Baumes hat ein starkes Aroma und es lässt sich durch dessen Leichtigkeit sehr gut verarbeiten.
Der Baum ist sehr frostresistent und kann Temperaturen bis zu -50 Grad aushalten.

Nutzen der Zirbe

Durch die lebhafte Zeichnung die das Zirbenholz aufweist, lässt es sich ideal für Holzkunst verwenden und das seit dem 17 Jahrhundert. Es lässt sich leicht verarbeiten und wird auch gerne verwendet, da es einen sehr angenehmen Duft abgibt. Der Duft stammt von dem Inneren eines natürlich erhaltenen ätherischen Öls namens Pinosylvin. Es werden immer mehr Wellnessbehandlungen mit Zirbenprodukten durchgeführt. In Tirol werden gesamte Wohnbereiche und Zimmer komplett mit Zirbenholz verkleidet, denn es soll durch den angenehmen Duft das Wohlbefinden steigern und für einen guten Schlaf sorgen.

Die Wirkung der Zirbe

  • Körperfunktionen und Wohlbefinden werden laut Studie verbessert
  • Wetterfühligkeit kann reduziert werden
  • Reduzierung der Herzfrequenz beim Schlafen
  • Wirkt innerer Unruhe entgegen
  • Das Aroma wirkt sich positiv auf die Atemwege aus
  • Sie wirkt antibakteriell

Joanneum Research Schlafstudie

Allgemeines zum Versuchsablauf

Mittels der nichtinvasiven Diagnostik (IND) werden Stress und Erholung von 30 erwachsenen und gesunden Menschen analysiert, gemessen und ausgewertet. Mittels dieser Messmethode werden das autonome Nervensystem sowie Funktionen des Stammhirns nichtinvasiv beobachtet. Dabei ist das Herz das wichtigste Regelelement des gesamten menschlichen Organismus. Dabei wurden in Alltagssituationen, Versuchspersonen im Labor über 24 Stunden beobachtet. Mittels EKG-Recorder wurde die Variabilität, biologische Rhythmik der Erholung, vegetative Parameter und die Herzfrequenz untersucht. Zur Messung der Befindlichkeit, Vigilanz und subjektiven Schlafqualität wurden psychometrische Methoden verwendet. Zur Bestimmung der Schlafqualität, verbrachten die Probanten einen längeren Zeitraum von ca. 3 Wochen in einem Zirbenbett und anschließend in einem Holzdekorbett.

Auswirkung des Zirbenholzes

Im Labor wurden signifikante Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen „Holzdekorimmer“ und „Zirbenholzzimmer“ festgestellt. Es zeichnete sich durch niedrigeren Herzraten in mentalen und körperlichen Belastungssituationen und im beschleunigten vegetativen Erholungsprozess und anschließenden Ruhephasen aus. Eine Wetterfühligkeit war im „Zirbenholzzimmer“ gegenüber im „Holzdekorzimmer“ nicht vorhanden. Mittels der Längsschnittuntersuchung wurde der Einfluss auf des Einrichtungsmaterials auf psychisches und körperliches Befinden gemessen. Im Zirbenbett wurde eine deutlich bessere Nachterholung mit einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf und einer reduzierten Herzfrequenz festgestellt. Die „Ersparnis“ (Durchschnittlich), betrag im Zirbenbett 3.500 Herzschläge pro Tag. Dies entspricht ca. einer Stunde Herzarbeit an einem Tag. Die subjektive Einschätzung der Probanden stimmte mit den physiologischen Ergebnissen überein. Die subjektive Einschätzung äußerte sich mit einem besseren Allgemeinbefinden, einer höheren sozialen Extravertiertheit und einem erholsameren Schlaf im Zirbenzimmer.